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Michael Weber |
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Aus meiner Liebe zum Wein sollte ein Hobby werden.. Dabei hatte ich an einen überschaubaren Weinberg gedacht, den ich in meiner Freizeit bewirtschaften wollte.
Einen Ausgleich zur Büroarbeit wollte ich haben.
Draußen in der Natur arbeiten, Regen, Wind und Sonne spüren.
Also habe ich im Jahr 2002 dankbar zugegriffen, als ein Weinberg in der Gemeinde Leutesdorf zum Verkauf stand.
Um es kurz zu machen: es blieb nicht bei dem einen Weinberg.
Weitere Flächen wurden mir angeboten, bei denen ich einfach nicht widerstehen konnte.
Zu den Flächen kamen weitere Investitionen in Kellertechnik, Abfüllanlage und Lagerraum.
Und um den Verkauf des Weins musste ich mich dann ja auch noch kümmern.
So wurde aus einem Hobby schnell ein „richtiger“ Weinbaubetrieb.
Aktuell bewirtschafte ich insgesamt 3 ha Rebfläche in der Steillage.
Der Einsatz von Maschinen ist im Steilhang so gut wie gar nicht möglich.
Steillagen-Weinbau heisst
mehr körperliche Arbeit
weniger Ertrag
bessere Qualität.
Die Sonneneinstrahlung ist sehr intensiv. Tonig-schiefrige Böden geben dem Wein ein unnachahmliches Aroma.
Hinzu kommt, dass meine Reben alle über 30 Jahre alt sind.
Dies mindert zwar nochmals Ertrag. Das Aroma der Trauben ist dafür umso beeindruckender.
Sind die Trauben geerntet, kommt die nächste Besonderheit.
Gekeltert wird nicht in Leutesdorf. Das Lesegut tritt zunächst einmal die Reise über den Rhein an.
In der Brohltalgemeinde Wehr befindet sich mein Weingut. Hier werden die Trauben gekeltert und hier baue ich meine Weine aus.
Im Brohltal ist die Temperatur im Durchschnitt einige Grade kühler als am Rhein. Dies ist vorteilhaft für die langsame Reifung der Weine.
Der Ausbau der Weine geschieht in erster Linie durch „kontrolliertes Nichtstun“. Das heisst,dass ich meinen Weinen Zeit und Ruhe zum Reifen im Fass gebe. Filtertechnik kommt so wenig wie möglich zum Einsatz, um die empfindlichen Aromen zu schonen.
Was es Neues gibt in meinem Weingut erfahren Sie in meinem Blog:
Mike´s Wine
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